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2. Mittelalterliche österreichische und deutsche Malerei und Bildhauerkunst (12-16. Jh.)

Das älteste Kunstwerk des Christlichen Museums – eines der berühmtesten und bekanntesten Stücke der Sammlung – ist eine um 1170 geschnitzte Magdalenen(?)-Skulptur aus Köln, die János Simor erworben hatte. Der Großteil der deutschen und österreichischen mittelalterlichen Werke stammt aus der Sammlung von Arnold Ipolyi. Im allgemeinen verfügen wir über keinerlei Angaben zu ihrer genauen Herkunft, nur die aus der Wiener Lehman-Sammlung stammenden Werke lassen sich identifizieren. Die Mehrheit der Gemälde und einige Reliefs wurden in der Umgebung von Wien und Salzburg, sowie in Bayern angefertigt. Das kleinere Mariä Tod-Triptychon aus Österreich konnte Arnold Ipolyi vollständig erwerben, während sich die anderen Tafeln hingegen als einzelne, überwiegendenteils ihrem einstigen Gesamtverband entnommene Stücke finden.
I.K.

Herausragende Stücke der Sammlung:

Kölner Bildhauer
Frau mit Salbbüchse (Maria Magdalena?)

Österreichischer (?) Maler
Evagationes Spiritus (Die Irrnisse des Geistes)

Österreichischer Maler
Mariä Tod-Triptychon

Meister des Halleiner Altars
Madonna im Ährenkleid

Salzburger Maler
Anbetung der Hl. Drei Könige

Österreichischer (?) Maler
Szenen aus der Legende von Hl. Felix, Regula und Exuperantius

Werkstatt von Jörg Breu des Älteren
Kreuzigung